Drei Bäume, drei Wendepunkte – und ein Weg zurück zu deiner inneren Stimme


Es gibt Tage, an denen die Welt zu laut ist. Zu schnell, zu voll, zu viel. Wenn du hochsensibel bist, kennst du das vermutlich auf deine eigene Weise: Dein Nervensystem nimmt jeden Tag mehr auf als das der meisten Menschen um dich herum – jede Stimmung, jeden Unterton, jede Anspannung im Raum. Und irgendwann sehnt sich etwas in dir nach einem Ort, an dem du einfach nur sein darfst.


Ich möchte dir in diesem Beitrag erzählen, was ich unter meinem Naturcoaching Soulwalk verstehe. Nicht als Konzept – sondern entlang von drei Bäumen, die in meinem Leben Wendepunkte markiert haben. Vielleicht erkennst du dich in einem von ihnen wieder.


Die Baumhöhle – mein erster geschützter Raum


Es gab da einen Baum.


Ich war ungefähr fünf Jahre alt. Vor unserem Mehrfamilienhaus, gleich neben dem Sandkasten, stand ein sehr alter Baum, in den vor langer Zeit ein Blitz eingeschlagen hatte. In seinem Stamm war eine Höhle – und genau dort hinein bin ich oft geklettert.


Ich kann das Gefühl bis heute abrufen. Keine Angst. Kein Gruseln. Nur tiefe Ruhe, Geborgenheit, ein leises Glück, dort behütet zu sein.


Vielleicht war das mein erster Hinweis darauf, wie ich gebaut bin. Bis heute könnte ich nicht lange an einem Ort sein, an dem keine Bäume stehen.


Wenn du als hochsensible Frau aufgewachsen bist, hattest du vielleicht auch einen solchen Ort – einen Rückzugsort, an dem die Reizflut für einen Moment aufhörte. Ein Baum, ein Dachboden, eine bestimmte Ecke im Garten.


Etwas in dir wusste schon damals, was es brauchte: einen Raum, in dem du nicht funktionieren musst.


Genau das ist der Kern von Soulwalk. Ein geschützter Raum – wie eine Baumhöhle für erwachsene Frauen. Kein weiteres To-do auf deiner Liste, sondern ein Ort, an dem deine Feinfühligkeit kein Problem ist, sondern dein Weg.


Wenn du dir unsicher bist, ob du zu den hochsensiblen Frauen gehörst: In meinem kostenlosen Selbsttest zur Hochsensibilität kannst du es in wenigen Minuten für dich klären – ehrlich und ohne Bewertung. Und du findest sehr wahrscheinlich auch heraus, ob noch mehr hinter deiner Hochsensibilität steckt.



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Die Platane – warum die Natur wirkt, wenn Worte nicht mehr reichen


Es war Winter, ein grauer Tag, mitten in der Pandemie. Ich lebte zu der Zeit noch in Berlin.


Ich hatte kurz zuvor meinen Praxisraum verloren – eine Eigenbedarfskündigung – und sah keinen Ausweg. Es war eine dieser Übergangszeiten, in denen das Alte weg ist und das Neue sich noch nicht zeigt.


In Berlin gibt es wunderbare alte Platanen. Ich ging regelmäßig in einen Park, und eine dieser Platanen hatte es mir besonders angetan. An jenem Tag stand ich etwa dreihundert Meter von ihr entfernt, das Herz schwer, und betrachtete sie einfach.


Und dann war da plötzlich ein klarer Satz:

Glaubst du, wir haben dich vergessen? Das bist du nicht.


Ich kann dir nicht rational erklären, woher dieser Satz kam. Ich weiß nur, dass er mich zutiefst berührt hat – an einem grauen Wintertag, vor einem kahlen Baum. Und ich bin ziemlich sicher, dass diese Lieblingsplatane mir diesen Satz geschickt hat.


Warum erzähle ich dir das? Weil das, was ich dort gespürt habe, eine messbare Grundlage hat.


Wenn wir uns in der Natur aufhalten, sinkt unser Cortisolspiegel – das Stresshormon. Der Parasympathikus, unser Ruhenerv, wird aktiv. Der Vagusnerv, unsere innere Bremse für Anspannung, darf loslassen.


Der Körper schaltet um von „Wachhalten“ auf „Da-sein-dürfen“.


Für hochsensible Frauen ist das keine nette Zugabe. Es ist tiefe Regulation – und sie wirkt bis in den Beckenraum hinein, dorthin, wo viele von uns Anspannung speichern, ohne es zu merken.


Der Körper trägt oft, was die Worte nicht sagen. Genau dort setzt mein Naturcoaching Soulwalk an: nicht nur im Kopf, sondern in deiner körperlichen Wahrnehmung.


Genau das ist der Kern meiner Arbeit: ein Ort, an dem dein System sich erinnern darf, dass es sicher sein kann.

Der Waldboden – abgeben dürfen, was zu schwer geworden ist


Es gab einen Tag, an dem ich nichts mehr konnte, als mich auf den Waldboden zu legen.


Ich hatte gerade erkannt, dass ich mich endgültig aus einer Beziehung lösen musste, die mir einst viel bedeutet hatte – und mir dennoch nicht mehr gutgetan hat.


Mein Körper wusste es vor meinem Kopf: Er erstarrte, der Rücken schmerzte. Alles, was ich tun konnte, war, mich hinzulegen.


Ich lag dort lange, fast regungslos, und übergab dem Boden und den Bäumen, was ich nicht mehr allein tragen konnte – meine Trauer, meinen Schmerz.


Und genau dort, getragen von der Erde, wurde der Schritt möglich, der vorher unmöglich schien.


Vielleicht kennst du das: dieses innere Erstarren, wenn ein altes Muster sich wiederholt. Für viele hochsensible Frauen hat das eine Geschichte – oft eine frühe Prägung, in der Liebe an Bedingungen geknüpft war. Dein Nervensystem hat dann gelernt, andere zu spüren, bevor du weißt, was du selbst brauchst.


Das ist es, was mein Waldcoaching kann und kein Gespräch in geschlossenen Räumen ersetzt: Sie hält den Raum, in dem du abgeben darfst, was zu schwer geworden ist. Geerdet unter Bäumen wird oft sichtbar, was im Alltag verborgen bleibt – welche alten Muster dich noch lenken, und was du längst loslassen darfst.

Was der Soulwalk für dich bedeuten kann


Drei Bäume, drei Stufen:

gehalten werden, erinnert werden, loslassen dürfen.


Das ist im Grunde der ganze Weg, den ich dir mit meinem Soulwolk anbiete – eine Begleitung zurück zu dir, mit achtsamen Fragen, mit Stille, mit deinem Körper als Kompass.


Mein Naturcoaching Soulwalk ist für dich, wenn du dich in einem dieser Sätze wiedererkennst:


  • Du funktionierst nach außen – und spürst innerlich, dass dich das auslaugt.
  • Du stehst in einem Umbruch und triffst Entscheidungen, die sich wie Nebel anfühlen.
  • Deine Feinfühligkeit fühlt sich oft eher wie eine Last an als wie eine Gabe.
  • Dein Körper meldet sich – Anspannung, Erschöpfung, Unruhe – und du möchtest endlich hinhören, statt zu übergehen.

In einer Zeit, in der so vieles von außen an uns zerrt, ist das vielleicht das Wertvollste, was du dir schenken kannst: einen Raum, in dem deine Feinfühligkeit kein Problem ist, sondern dein Weg.

Deine Einladung – ein Klarheitsgespräch

Wenn dich diese drei Geschichten berührt haben, lade ich dich zu einem Klarheitsgespräch ein – ein ruhiges, unverbindliches erstes Kennenlernen.


Es geht im Gespräch darum, gemeinsam zu spüren, ob mein Weg der richtige für dich ist. Du kommst, wie du bist – ich bin ganz für dich da.


Deinen Termin zum gratis Gespräch buche dir gern über den Button.



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